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Fahrt
nach Taizé: Vom 23. bis 30. März 2008 fuhren
90 Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Betreuer
aus dem Dekanat Gera zu den Brüdern nach Taizé.
Eine befreundete evangelische Jugendgruppe aus
Zeulenroda hatte sich ihnen angeschlossen. Wie
im vergangenen Jahr auch, war die Gruppe wieder
durch die unterschiedliche Herkunft und die
konfessionellen Unterschiede der einzelnen
Teilnehmer sehr gemischt.
Im Jugendbegegnungszentrum von Taizé angekommen,
trafen sie mit etwa 4.000 jungen Christen aus
Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien, Lettland, Schweden sowie Spanien und
so mit den unterschiedlichsten Anschauungen,
Konfessionen und Kulturen zusammen. Die Tage
waren, neben den gemeinsamen Gebetszeiten, von
den Gesprächs- und Arbeitsgruppen geprägt. Jede
dieser internationalen Gesprächsgruppen bestand
aus etwa 5 bis 10 Jugendlichen. Ziel war es,
anhand verschiedener Thesen, Bibelstellen und
des Briefes von Taizé, ins Gespräch zu kommen.
Man sprach in lockerer Atmosphäre über eigene
Anschauungen, Befindlichkeiten und Vorurteile.
Die Verständigung über geographische,
konfessionelle, sprachliche und politische Grenzen
hinaus, war erstaunlich einfach und unkompliziert.
Überall traf man jungen Menschen aus aller Herren
Länder und kam mit ihnen ins Gespräch. Ebenso sang
man gemeinsam, spielte Gitarre oder Volleyball.
Zudem kümmerten sich Jugendliche, welche sich für
die Arbeitsgruppen gemeldet hatten, um die
Verteilung des Essens, den Abwasch, die Chormusik
sowie kleinere Reinigungsarbeiten. Einige ältere
Geraer machten sogar einen Ausflug in die 10 km
entfernte alte Klosterkirche von Cluny, um dort
Spuren der Kirchengeschichte nachzuspüren.
Die Fahrt nach Taizé lebte insbesondere von
der Vielfalt der eigenen Reisegruppe. Gerade für
die katholischen Teilnehmer war das eine wirkliche
Bereicherung.
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