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Minifahrt
nach Annaberg-Buchholz: Die diesjährige
Ministrantenfahrt des Dekanates Gera führte,
vom 23. bis 26. Oktober 2007, in die "Heilig
Kreuz" - Gemeinde nach Annaberg-Buchholz. Mit
drei vollgepackten VW-Bussen begann die Fahrt
am Dienstagmorgen und brachte sie in eine
unsichtbare, im Nebel versunkene Stadt. Nach
den üblichen Dingen, wie z.B. Hausordnung,
Zimmereinteilung und dem gegenseitigen
Kennenlernen, ging's zur ersten Wanderung.
Durch den Nebel liefen die jungen Messdiener
auf den schneebedeckten "Pöhlberg" und konnten
ausgiebig Schneebälle werfen. Den Tag beendete
eine schöne Spielrunde und das gemeinsame
Abendgebet.
Der Mittwoch führte sie in die Geschichte
von Annaberg-Buchholz. Am Vormittag fuhren die
Ministranten in den "Gößner-Stollen" in der
Stadtmitte ein. Dort erfuhren sie, wie vor über
500 Jahren Menschen auf die Hilfe Gottes
hofften und mit ihrer Hände Arbeit das
Silbererz aus dem Berg holten. Nachmittags
besuchten sie den "Frohnauer Hammer", um den
Weg des Erzes weiterzugehen. Ein alter Meister
zeigte ihnen, wie in alter Zeit gearbeitet
wurde.
Dass die Menschen den gefunden Reichtum
nicht für sich allein behielten, konnten die
jungen Christen am Donnerstag erleben. Bei
einer Führung durch die "St. Annen" - Kirche
konnten sie viel über die Orts- und
Kirchengeschichte erfahren. Da das Wetter in
dieser Woche noch nicht einmal die Sonne
hervorblicken lies, mussten die Jungs auf ihr
Fußballspiel verzichten. Als Ausgleich für
alle fuhr die Gruppe nach Geyer in das
Erlebnisbad. Dort konnte sich jeder auf seine
Weise austoben und reichlich Wasser genießen.
Abends hatten sie dann wieder viel Zeit für
gemeinsame Spiele. Zuvor durften sie aber den
großen Schatz der Gemeinde bewundern: Den
"Osterberg". Er zeigt in vielen Details das
Leben, Wirken und Sterben von Jesus.
Der Freitag begann wie immer mit einem
reichhaltigem Frühstück. Dann musste aber
aufgeräumt und alle Sachen wieder in die
Koffer gepackt werden. Den gemeinsamen
Abschluss bildete eine Rückschaurunde, bei
der jeder erzählen konnte, was ihm besonders
gut bzw. nicht gefallen hat und welche
Wünsche für das nächste Mal bestehen. Mit
einem gemeinsamen Abschlussgebet in der
Kirche und der Segensbitte verabschiedeten
sie sich von der Gemeinde und bedankten sich
dafür, dass sie in Annaberg-Buchholz zu Gast
sein konnten.
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